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Unterwegs in der Hauptstadt

Neues Jahr, neues Glück! den ersten Auftritt in diesem jahr machen Urbi und ich heute zu zweit. Auf dem Plan steht das 25 Jahre Jubiläum der Gourmanderie Moléson in Bern. Wir wurden anscheinend von Bekannten vom Beizer empfohlen, welche uns damals von ihrer Terrasse aus beim Badikonzert in Sachseln gesehen und gehört haben! Schon mal herzlichen Dank von uns aus für die Empfehlung, ihr habt ein grosses Bier von uns zugut!

Wir treffen uns kurz vor 16 uhr beim Proberaum und los gehts. Wir kommen gerade noch vor dem üblichen Feierabendverkehr durch und treffen kurz vor halb 6 in der Hauptstadt ein. Aber wo ist denn nun dieses Restaurant? Direkte Zufahrt ist anscheinend nicht möglich, diese komischen Verkehrsstöpsel in der Mitte der Strasse, welche aussehen wie die abgespeckten Cousins von R2-D2 verweigern uns den Zutritt in die vom GPS ausgespuckte Strasse. Na dann halt mal die Vorhut (urbi) zu Fuss losschicken, während ich mit prallvoller Blase beim Auto warte. Ein paar Minuten später ist er wieder zurück, tja, Parallelstrasse wäre richtig gewesen... Und da man in Bern ja nicht einfach wieder zurück fahren will, haben die netten Strassenplaner extra den Einbahnverkehr erfunden. Also einmal rund um den Block (die Blase drückt nun noch mehr) und eine Strasse weiter den Wagen ausräumen. Dann Alles Was geht in den Leiterwagen packen und Urbi damit losschicken. Und wieder bleiben ich und meine Blase beim Auto zurück, denn: wir stehen mitten in einer Ausfahrt im Parkverbot. Nach einer Gefühlten Ewigkeit kommt Mein Partner in Crime wieder zurück und holt den Rest. Und nun? Nochmals rund um den Block, denn das Parkhaus ist natürlich nicht direkt vor der Haustüre. Immerhin hatte es eine öffentliche Toilette im Parkhaus. Dass dort jedoch das Münz-dingsbums defekt war und ich zuerst noch bei der netten Dame Wechselgeld organisieren musste (und dabei ja nicht zu fest atmen durfte, sonst hätts ein Unglück gegeben) steht auf einem anderen Blatt.

Wortwörtlich Erleichtert treffe ich ein paar minuten später dann auch endlich im Restaurant ein. Kurze Lagebesprechung mit Bärnie, dem Beizer, dann Aufbau unseres Micro-P.A.'s. Heute mal mit einem neuen Mischpult, welches uns völlig neue Möglichkeiten geben soll. Kurz nach dem Aufbau/Soundcheck gehts dann auch schon los, das Restaurant wird immer voller und wir spielen ein erstes kurzes Set. Dann wird zum Nachtessen gerufen. Was wir jetzt erfahren: Bärnie und seine Frau Sue laden jedes Jahr ihre Stammgäste zu einem gemütlichen Abendessen inkl. Getränke ein und alles geht auf's Haus!!! Super Sache!!!

Wir stellen uns dann auch mal beim Buffet an und sind begeistert. Leckeres Essen, Top Team und Wein gibt's bis zum abwinken (Danke Shanze, auch wenn du nicht Julius heisst).

So langsam treffen die Gäste ein...

Kurz darauf spielen wir wieder... Bärnie meinte noch, wir sollen doch mal eine Halbe Stunde spielen, dann mache er eine kurze Ansage, dann wieder eine Pause. Die ersten zwei Punkte haben wir ja noch verstanden, das mit der Pause dann aber vergessen. Und so kam es, dass wir anschliessend bis um 23 Uhr durchspielten. Dass wir zwischendurch das Mischpult wieder auswechseln mussten (die neue Technik hält noch nicht, was wir uns versprechen) hat dabei nur minimal gestresst. Wir liessen uns jedenfalls die Laune nicht verderben, genauso die Gäste am Tisch 1 sowie DIE PARTYRUNDE AN TISCH 2, WELCHE MIT UNS BIS ZUM SCHLUSS LAUTSTARK MITFEIERTEN. UM 23 UHR WAR DANN FEIERABEND, DIE LETZTEN GÄSTE VERLIESSEN DAS LOKAL UND WIR SETZTEN UNS NACH KURZEM AUFRÄUMEN NOCH ZUM PERSONAL. KURZ VOR 24 UHR WAREN WIR WIEDER AUF DER AUTOBAHN UND SCHLUSSENDLICH UM CA. 2.15 Uhr im Bett.


Grosses Danke an Bärnie, Sue, Sarah, Shanze, Julius, Denis, Christian und den Rest des Teams... Beim nächsten Bern-Besuch weiss ich jedenfalls, wo ich essen gehen werde!

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